KI einführen

Gemeinsam finden wir heraus, wo künstliche Intelligenz in Ihrer Organisation wirklich etwas bringt — in Arbeitsprozessen ebenso wie in Produkten und Services. Unser Angebot richtet sich an Organisationen aller Größen und KI-Reifegrade.

Zwischen „Wir sollten mal was mit KI machen“ und einem System, das im Tagesgeschäft Entscheidungen trifft, liegen fünf Stufen. Wir gehen sie in dieser Reihenfolge — und nur so weit, wie es sich für Sie rechnet.

Stufe 01

Discovery

Bevor wir über KI reden, sehen wir uns die Prozesse an. Wo entstehen die Wartezeiten, wo die Doppelarbeit, wo die Fehler?

Ein schlechter Prozess bleibt ein schlechter Prozess — auch mit KI.

Wir sprechen mit den Akteuren, sehen uns an, welche Daten vorliegen, und bewerten jeden Use-Case nach Wirkung, Machbarkeit und Pflichtenlage. Parallel entsteht das Bild Ihrer bestehenden KI-Landschaft, einschließlich der Schatten-KI – den Werkzeugen, die längst benutzt werden, ohne dass sie jemand freigegeben hat.

Am Ende steht eine Entscheidungsvorlage für, aber auch gegen den Einsatz von KI-Tools.

Stufe 02

Konzeption

Zielbild, Architektur, Kennzahlen, Leitplanken. Und eine Frage, die früh geklärt sein will, weil vieles daran hängt: Welche Rolle nehmen Sie ein?

Wer ein KI-System einkauft und einsetzt, ist Betreiber. Wer es wesentlich verändert, unter eigenem Namen anbietet oder für einen anderen Zweck einsetzt als vorgesehen, wird zum Anbieter — mit deutlich weiteren Pflichten. Diese Grenze ist schneller überschritten, als die meisten denken: ein feinjustiertes Modell, ein weitergegebenes Werkzeug, ein neuer Anwendungsfall.

Wir klären die Rolle je System, nicht pauschal fürs Unternehmen. Und wir schreiben auf, wodurch sie kippen würde.

Hier entstehen auch schon die Governance-Dokumente: der Registereintrag als Entwurf, die Stellen, an denen ein Mensch freigeben muss, die Risikoeinstufung. Compliance by Design heißt bei uns — es steht im Bauplan, nicht im Nachtrag.

Stufe 03

MVP-Sprint

Je nach Komplexität und Infrastruktur bauen wir selbst oder mit spezialisierten Partnern. Aber immer mit Testfällen, mit vollständiger Protokollierung und mit Freigabepunkten, die sich technisch nicht umgehen lassen.

Und mit einer Frage, die in KI-Projekten fast immer zu spät gestellt wird: Lässt sich das wirklich im Alltag benutzen? Ein Freigabepunkt, der drei Klicks zu viel kostet, wird umgangen — mit einem Zweitkonto, mit Copy-Paste ins private Werkzeug, mit dem Kollegen, der die Rechte hat.

Governance ist dann ledglich dokumentiert, aber wird nicht gelebt.

Stufe 04

Pilot

Ein MVP läuft unter Testbedingungen. Ein Pilot läuft unter Realbedingungen. Mit echten Nutzern, echten Sonderfällen und Komplikationen, die keiner vorhergesehen hat. Genau deshalb ist das die Stufe mit den meisten Überraschungen.

Hier klärt sich, was im Labor unsichtbar bleibt: Wie oft greift ein Mensch tatsächlich ein — und wenn nie, liegt das am guten System oder an der Gewöhnung? Liegen die Schwellenwerte richtig, oder erzeugen sie so viele Meldungen, dass niemand mehr hinsieht? Was passiert am Freitagnachmittag, wenn die Schnittstelle ausfällt und niemand da ist?

Wir messen gegen die Kennzahlen aus Stufe 2, proben den Vorfallpfad im Ernstfall, kalibrieren die Schwellenwerte nach und schulen die Menschen, die damit arbeiten sollen.

Am Ende steht eine Rollout-Entscheidung auf Zahlenbasis — nicht auf Gefühl.

Stufe 05

Betrieb & Governance

Ein KI-System ist kein Möbelstück, das man sich ins Büro stellt. Register pflegen, Modelle beobachten, Berechtigungen prüfen, Menschen schulen, Vorfälle dokumentieren, Änderungen bewerten — Governance ist ein Prozess mit Terminen, Zuständigkeiten und Wiedervorlagen.

Genau dafür gibt es KI-Managementsysteme wie unser AIMS Starter nach ISO/IEC 42001. Es macht aus Einzelmaßnahmen einen Regelkreis: Ziele setzen, Risiken bewerten, Maßnahmen umsetzen, überwachen, im Management-Review nachsteuern.

Ein gutes Gespräch.

Wenn Sie wissen wollen, ob und wie künstliche Intelligenz in Ihrem Unternehmen sinnvoll ist oder wie Sie ein KI-Managementsystem auf Basis ISO/IEC 42001 aufsetzen und erfolgreich betreiben — sprechen Sie mit uns. Ein erstes Gespräch dauert 30 bis 45 Minuten und ist unverbindlich.